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ECHOLINK-Tipps
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Der Umgang mit dem AMSAT-Conference-Server
Wenn man bei ECHOLINK in den 'Index View' geht, findet man ziemlich weit oben in
der alphabetischen Ordnung den AMSAT-Conference-Server angezeigt (vorausgesetzt man hat
unter 'Preferences/List' im Feld 'Show in Index View' nur das Kästchen 'Conference Servers'
markiert, sonst werden auch noch andere Stationen angezeigt), wie auf der
vorigen Seite im Screenshot zu sehen ist. In der Spalte 'Location' steht
'Amateur Satellites [2/100]'. Damit wird angezeigt, dass sich gegenwärtig 2 von
maximal 100 möglichen Stationen eingeloggt haben. Wenn man sich jetzt einloggt,
werden rechts oben im Fenster die eingeloggten Stationen mit ihren Rufzeichen
und einer Kurzbemerkung angezeigt. Die Station, die gerade spricht, ist mit
einem Pfeil rechts -> markiert. Insgesamt ist dort z. B. zu sehen:
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CONF AMSAT Conference Server [2/100]
-> DJ1KM Reinhard
WB2URZ-L Scott
Type ".help" for a command list.
See http://www.amsat.org/echolink/
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Wie hier zu lesen ist, existiert eine englischsprachige Hilfe. die unten rechts
in dem Textfeld abgefragt werden kann.
Wichtig:
Alle Helpbefehle erfordern einen führenden Punkt!
Nachfolgende die verfügbaren Help-Befehle in deutscher übersetzung:
-
.help
Der Server liefert die Liste der verfügbaren Befehle, die nachfolgend
aufgeführt sind.
-
.about
Rufzeichen
Der Server liefert zu dem angefragten Rufzeichen die Information, die die
Station für sich selbst eingetragen hat. Das ist die gleiche Info, die man
sieht, wenn man mit der Station direkt verbunden ist.
-
.list
Der Server liefert eine nummerierte Liste von aufgenommenen Audio-Dateien, die
man sich anhören kann mit Hilfe des nachfolgend beschriebenen Befehls
.play
.
-
.play
Nummer
Der Server gibt die mit der Nummer angeforderte Datei einschließlich Ton und
Schrift wieder. Während die Widergabe läuft, ist man von der Konferenz getrennt
und hört keine Stationen sprechen und sieht keine evtl. Texte. Außerdem wird
man aus der Liste der teilnehmenden Stationen ausgeblendet. Um die Wiedergabe
zu stoppen, kann man den Befehl
.stop
benutzen oder man disconnected sich vom Server.
-
.lurk
Dieser Befehl entfernt das eigene Rufzeichen von der Liste der teilnehmenden
Stationen, ohne dass man von der Konferenz getrennt wird. Das ist nützlich,
wenn man nur mithören und nicht in die Konversation einbezogen werden möchte.
Man kann trotzdem selber senden, und dabei wird automatisch das Rufzeichen
wieder in die Stationsliste eingefügt. Man kann auch sein Rufzeichen wieder in
der Stationsliste sichtbar machen, indem man den Befehl
.delurk
eingibt.
-
.test
Der Server antwortet mit einer kurzen Message im Textfeld, siehe Abbildung
unten, und dann kann man die Sendetaste drücken und sprechen. Wenn man wieder
auf Empfang geht, wird die gesprochene Sendung zurück gespielt, damit man die
Qualität seiner Sendung selbst kontrollieren kann. Das ist die gleiche
Funktion, die auch der "ECHOTEST"-Server mit Node-Nummer 9999 liefert. Wenn man
nach der Eingabe des Befehls keine Reaktion im Textfeld sieht, ist der Server
auch nicht im
.test
-Modus, und die Sendung geht an die anderen Teilnehmer raus.
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.stats, .uptime, und .version
Der Server antwortet mit den entsprechenden technischen Daten des Konferenz-
Servers.
Betriebstechnik
Es gilt hier die gleiche Betriebstechnik wie auch auf den Amateurfunkbändern.
Wenn eine Linkstation (Rufzeichen-L) oder eine Repeater-Station (Rufzeichen-R)
mit der Konferenz oder direkt verbunden ist, gehen die Sendungen über eine
Funkstrecke raus. Denke daran, dass der Gesprächspartener irgendwo in der Welt
ist. Halte Dich an die allgemeinen Regeln und sei höflich, besonders, wenn du
dich auf einem betriebsamen Repeater befindest.
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Vergiss nicht, Dein Rufzeichen öfters zu nennen.
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Halte ein Pause von mind. 2 Sekunden zwischen zwei Sendungen ein. Dann können
auch noch andere dazwischen kommen.
-
Wenn mehrere aktive Teilnehmer in einer Konferenz sind, überlege ob Du das
Mikrofon am Ende einer Sendung an eine bestimmte Station weiter geben solltest,
was allerdings nicht zwingend ist. Wenn es logischerweise einen nächsten gibt,
der dran ist, dann gib das Mikrofon an diesen weiter. Falls nicht, gibt es eine
einfache Regel, damit jeder ran kommt, indem man die Reihenfolge einhält, die
in der Stationsliste rechts oben vorgegeben ist. Der letzte Sprecher steht
immer in der Liste ganz oben. Als nächster ist der dran, der in der Liste unten
steht.
-
Wenn du ein längeres Gespräch mit einer bestimmten Station haben willst, und
das Thema ist nicht von allgemeinem Interesse, ist es besser, die Konferenz zu
verlassen und die Station direkt zu connecten. Wenn du über etwas Interessantes
sprichst, bleibe in der Konferenz!
Server Info
Der *AMSAT* Conference Server läuft auf der gleichen Maschine wie der Web-
Server, FTP und E-Mail-Services der AMSAT-NA. Es ist ein gewöhnlicher PC, der
mit dem freien BSD-Unix-Betriebssystem läuft, und er hat eine hervorragende
Hochgeschwindigkeits-Netzwerkverbindung. Der Konferenz-Server ist ständing
betriebsbereit, außer zu Zeiten, wenn Wartungsarbeiten erforderlich sind. Bei
der Software für den Konferenz-Server handelt es sich um 'theBridge', die von
der CQiNet-Familie freier Open-Source-Programmen für Voice over IP stammt (
http://CQiNet.sourceforge.net).
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