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Solche vergünstigten Startbedingungen stehen aber nicht zu jeder Zeit zur Verfügung. Und so muss für die Reise zum Mars eine Methode genutzt werden, bei der die Sonde in einer Erdumlaufbahn bis zum richtigen Zeitpunkt “geparkt” wird. Gleichzeitig muss die Lage der elliptischen Parkbahn derart verändert werden, damit am Tag X auch der korrekte Abflugwinkel Richtung Mars erreicht wird.
Vor einiger Zeit schon wurde dazu das nach seinem Entdecker benannte “Penzo”-Verfahren vorgeschlagen. Dabei wird aus dem GTO heraus durch geringe Bahnänderungen durch den Raketenantrieb der Marssonde mit Hilfe der Anziehungskraft des Mondes diese “Epochesynchronisation” erreicht. Die AMSAT-DL möchte die Tauglichkeit dieses Verfahrens mit ihrem Flug zum Mars erstmals in der Praxis unter Beweis stellen. Dazu durchgeführte numerische Analysen verschiedener Szenarien zeigen die Machbarkeit mit den Mitteln der P5A-Marsmission.
Ist der Zeitpunkt des Verlassens des Parkorbits erreicht wird das Triebwerk im Satelliten gezündet und die Reise folgt von da an den klassischen Weg, bis P5A etwa 9 Monate später in ein elliptische Umlaufbahn um den Mars einschwenkt.
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