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Mit dem Bau mehrerer Satelliten wurden durch die AMSAT entsprechende Erfahrungen gesammelt. Bisheriger Höhepunkt der Entwicklung ist der P3D-Satellit, der im Jahr 2000 gestartet wurde. Im Rahmen der Konstruktion von P3D, der nun im Orbit AMSAT-OSCAR 40 genannt wird, entstand eine Engineering-Modell. Dieses Modell dient nun als Ausgangspunkt für die Marsmission. Wie beim P3D-Satelliten soll die Form der P5A-Marssonde ein Sechseck mit einem Durchmesser von etwas über 2 m und einer Höhe von rund 70 cm sein. Die P5A-Sonde soll mit einem 400-N-Triebwerk ausgestattet werden. Zusammen mit den ca. 300 Litern Treibstoff kann der Satellit um 2250 m/s beschleunigt werden. Dies reicht aus, den Erdorbit zu verlassen und in eine elliptische Marsumlaufbahn einzuschwenken.
Die benötigten Treibstofftanks befinden sich im Zentrum der Struktur des Raumfahrzeugs dicht am Triebwerk, während die äußeren Kammern die Elektronik- und Steuermodule beinhalten. Die Solarzellen sind während des Starts zusammangeklappt an den Seiten der Struktur. Erst nach dem Einschuss in die Flugbahn zum Mars werden sie aufgeklappt. Im Vergleich zu vielen Solarpanels kommerzieller Satelliten, die wie Flügel entfaltet werden, ist die AMSAT-Methode vergleichsweise einfach und robust.
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