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Go Mars mit der P5A-Mission

Im Sommer 2002 hat die AMSAT-Deutschland grünes Licht gegeben, in einem Startfenster 2009 eine eigene Raumsonde zum roten Planeten zu schicken. Sie soll als Funkrelais um den Mars fliegen, Bilder machen, wissenschaftliche Experimente durchführen und Nutzlasten (z.B. einen Ballon) auf die Marsoberfläche absetzen.

Mit ihren bislang vier Erdsatelliten hat die AMSAT-DL die Grundlagen für diesen ersten interplanetaren Raumflug gelegt, der privat und ehrenamtlich durchgeführt wird. Die Signale der Sonde mit der Projektbezeichnung Phase-5A (P5A) werden frei zu empfangen und zu dekodieren sein. Das wird direkt mit einem Parabolspiegel - etwa doppelt so groß wie für den TV-Empfang - oder über das Internet möglich sein. Mit der passenden Software werden Bilder und Daten live auf dem heimischen Computermonitor erscheinen.
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P5A-Leitstationen in Bochum und Weilheim

Mit dem 20-m-Parabolspiegel der Sternwarte Bochum (IUZ) und der 30-m-Antenne der DLR-GSOC in Weilheim kann die AMSAT-DL für die P5A-Mission zwei zentrale Bodenstation nutzen. Die AMSAT-DL hat die restaurierten Anlagen mit der für Deep-Space-Missionen nötigen Steuerungs- und Hochfrequenztechnik ausgestattet.

Die Antennen konnten mittlerweile zahlreiche Deep-Space-Sonden live empfangen und wurden für erste radioastronomische Experimente genutzt. Die Anlage haben damit ihre Tauglichkeit für die P5A-Mission bewiesen. mehr...

Erprobungs- und Trainingssatellit im Bau

In den Laboren der AMSAT-DL entsteht derzeit ein kleinerer Satellit namens P3-Express (P3E), der ein neues Bordrechnersystem, die Kommunikationstechnik zum Mars, einen Sternen-Navigationssensor und ein hochgenaues Frequenznormal erproben soll. Mit dem Mars-Kommunikationsmodul kann der Funkkontakt zur späteren P5A-Marssonde simuliert und trainiert werden.

Außerdem bietet P3E wie die bisherigen AMSAT-Satelliten Kommunikationsmöglich-
keiten für Funkamateure. Der P3E-Satellit soll die Erde ab dem Jahr 2006 zwischen 36.000 und 2.500 km Entfernung umkreisen.
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Mails to Space
Start der interstellaren Kommunikation

Regelmäßiguntersucht Prof. Dr. Karl Meinzer, Gründer und Projektleiter der AMSAT-DL, inwieweit die Technologie fortgeschritten ist, dass zu den Fixsternen Funkstrecken möglich sind. In einem aktuellen Beitrag kommt er zu einem interessanten Ansatz, der mit heute auf der Erde vorhandener Technologie einen allgemeinen Ruf zu benachbarten Fixsternen sinnvoll erscheinen lässt.

Auf Initiative des Internetunternehmes Yahoo soll im September gemeinsam eine Aussendung von Grußbotschaften zu einem Nachbarsonnensystem erfolgen. mehr...