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Forschung

CEDEX wurde auf AO-40 geflogen und brachte eine wissenschaftliche Sensation.

 

Die japanische AMSAT-Gruppe (JAMSAT) steuerte zu OSCAR-40 zwei hochauflösende Farbkameras zur Erdbeobachtung bei. Es wurden zwei Brennweiten vorgesehen, wobei einmal die Erde als Vollbild aufgenommen werden konnte, zum anderen die Erde mit Sternenhintergrund im Blickfeld war.

 

 

In Zusammenarbeit zwischen der NASA und AMSAT wurde auf AMSAT OSCAR-40 (P3D) ein kommerzieller GPS-Empfänger vom Typ Trimble TANS geflogen. Dieses System wurde auch im Space Shuttle schon mehrfach eingesetzt.  Neben der Eigenbestimmung von Keplerdaten anhand der Positionsdaten, ist darüber hinaus an eine echte Fluglagebestimmung des Satelliten in den 3-Achsen möglich.

Bei den bisherigen Phase-3 Satelliten wurden die einzelnen Module über einen Kabelbaum elektrisch miteinander verbunden. Dies war auch bei AMSAT OSCAR-40 (P3-D) für die entscheidenden Signale noch so. In Zukunft sollen jedoch mehrere Telemetrie- und Steuersignale der einzelnen Funktionsmodule über einen aus der Automobilindustrie bekannten CAN-Bus übertragen werden.

 

 

Erstmalig kamen auf dem Satelliten AMSAT OSCAR-40 (P3-D) magnetisch gelagerte Drallräder zum Einsatz. Bis zum Erreichen des endgültigen Orbits wird der Satellit wie seine Vorgänger spinstabilisiert und über Elektromagneten in Erdnähe in seiner Lage gesteuert. Im Endorbit soll die Lageregelung aber über Schwung- bzw. Drehmomenträder erfolgen.