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P5A als Raumtransporter

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Ein Nanosatellit (10 x 10 x 10 cm³), wie er auch von Funkamateuren um die Erde geschickt wurde, könnte von der P5A-Sonde abgesetzt werden und Experimente auf tiefer gelegenen Mars-Umlaufbahnen durchführen.

Abhängig vom erreichbaren Startfenster kann die P5A-Marssonde der AMSAT-DL ca. 60 kg Zusatznutzlast zum Mars mitnehmen und dort in Richtung Oberfläche absetzen. Das ursprünglich anvisierte Startfenster zum Mars in 2011 ist nicht mehr erreichbar, 2013 und 2016 sind energetisch ungünstig. Eine sehr viel versprechende Option ist daher das Startfenster 2018.

Mit derartigen Nutzlasten lassen sich wissenschaftliche Untersuchungen der Marsatmosphäre und Marsoberfläche durchführen. Die Suche nach Lebensgrundlagen wie Wasser auf dem Mars ist nach wie vor eine der spannenden Aufgaben auf unserem Nachbarplaneten.

Die AMSAT-DL lädt ein, entsprechende Vorschläge einzubringen. Dazu liegen neben der Idee von sogenannten Nanosatelliten, z. B. für Okkultationsmessungen durch die Marsatmosphäre,  und Mikrolandern (Pebbles) auch Vorschläge für einen Marsballon und Minirover vor.

ARCHIMEDES - Ein Ballon zum Mars

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Animation des Ballonvorschlags der Mars Society Deutschland

Die Mars Society Deutschland hat der AMSAT-DL einen Ballon zur Mitnahme vorgeschlagen und arbeitet bereits an dessen Entwicklung. Nach dem Absetzen vom P5A-Marsorbiter bremst die Ballongondel ab und nähert sich der Marsatmosphäre. Oberhalb der Atmosphäre soll der Ballon aufgeblasen werden. Das System könnte dann beim Eintritt damit weiter abgebremst werden.

Die Gondel mit den wissenschaftlichen Experimenten und einer Kamera soll in Höhen von etwa 7.000 m über der Oberfläche, durch die Marswinde angetrieben, schweben. Die gemessenen Atmosphärendaten und Bilder können über die P5A-Sonde in ihrer Marsumlaufbahn zur Erde gesendet werden.

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