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kabelbaumDie Arbeiten am Kabelbaum für den P3E-Satelliten konnte Ende Januar mit dem Abbinden der Kabelstränge abgeschlossen werden. Es ist geplant den Kabelbaum bis Ende Februar in den Satelliten einzuziehen und mit den notwendigen Steckverbindern zu versehen. Im Anschluss kann die Integrationsphase der insgesamt 15 Elektronikmodule beginnen. 

Im Herbst 2006 konnten die letzten entscheidenden Fragen rund um die Verkabelung der fünfzehn verschiedenen Module im neuen P3E-Satelliten geklärt werden. Daraufhin wurden im November und Dezember 2006 von Frank Sperber, DL6DBN/AA9KJ, aus der bislang vorhandenen Dokumentation die notwendigen Stecker- und Anschlusslisten erstellt, mit denen die entsprechenden Kabel von Kontakt zu Kontakt verlegt werden konnten. Horst Wagner, DB2ZB, und Heinz Möllecken, DL3AH, haben anhand dieser Listen im Januar 2007 den Kabelbaum fertig stellen können (siehe Bild). Nach einer letzten kleinen Ergänzung Ende Januar soll der Kabelbaum bis Ende Februar im Satelliten eingezogen und mit den Steckverbindern zu den Modulen versehen werden.

Damit der Kabelbaum am Ende so zügig fertig gestellt werden konnte, waren viele Köpfe und Hände nötig. Neben den Moduldesignern und -erbauern, die mit ihren Informationen eine erste Grundlage lieferten, waren für das Gelingen neben Horst Wagner und Heinz Möllecken auch Karl Meinzer, Heike Straube, Wilfried Gladisch, Peter Oßwald, Frank Sperber und noch ein paar helfende Hände beteiligt.

Wenn der Kabelbaum, wie geplant, Ende Febraur fertig im Satelliten liegt, wird es Ernst. Die heiße Phase der Modulintegration kann beginnen. Dann sind die Erbauer und Teams der Module gefordert, ihre Hardware abzuliefern und im Integrationsraum in Marburg in den Satelliten einzubauen. Das Ziel ist nach wie vor, die Funktionstests von P3E möglichst früh in diesem Jahr abzuschließen und den Satelliten durch die Vibrations- und thermischen Vakuumtests zu bringen. Erst wenn alle diese Tests erfolgreich bestanden wurden, ist der Satellit dazu bereit, bei einer Startgelegenheit, die sich dann hoffentlich bald anbietet, dabei zu sein.

Ein ausführlicher Bericht wird im nächsten AMSAT-DL Journal Mitte Februar 2007 erscheinen.