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Karl Meinzer DJ4ZC, Horst Wagner DB2ZB

Die Solarpanels für P3-E sind inzwischen fertiggestellt und warten "gut verpackt" auf den Start mit P3-E.


Für den Solargenerator stehen 5 Panels (davon 1 Ersatzpanel) mit Si-Zellen (Pmax=35W) und 2 Panels mit GaAs-Zellen (Pmax=49W) bereit. Für die Bestückung des Solargenerators lagen uns verschiedene Angebote von Firmen aus England, Italien, USA, Israel und Deutschland vor. Nach gründlicher Prüfung aller Optionen erteilten wir den Auftrag an eine deutsche Firma. Für das Material und die Herstellungskosten der Panels mussten wir einen 6-stelligen Euro Betrag aufbringen. Durch glückliche Umstände wurden uns die Si-Zellen und GaAs-Zellen von RWE zur Verfügung gestellt.

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Für die P3-E Panels setzen wir zum ersten Mal ein neues Material ein, da das früher verwendete spezielle Honigwabenmaterial nur in riesigen Abnahmemengen und für uns zu unerschwinglichen Preisen verfügbar war. Die jetzigen Panels bestehen aus Sandwichplatten mit einer Aluminiumwabe und einer Deckschicht aus Glasfaser/Epoxidharz in 6mm Stärke. Durch die Verwendung eines elektrisch leitenden Klebers beim Einbringen der Inserts ist durch die Aluminiumstruktur des Wabenmaterials die elektrische Leitfähigkeit gesichert.

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Peter Osswald an der P3-E Struktur

Mitte letzten Jahres stellten wir der Solargeneratorfirma die von uns mechanisch vorbereiteten Panels zur Verfügung. Nach Festlegung des technischen Layouts der zwei verschiedenen Zellentypen wurden diese bestückt und mit speziellen Deckgläsern mit einer Stärke von 500µm versehen. Diese Stärke der Deckgläser ist wegen der hohen Strahlungsbelastung in unserem Orbit erforderlich.

Inzwischen sind die bestückten Panels in Marburg wieder eingetroffen, und es wurden die letzten elektrischen Arbeiten an den Panels durchgeführt. Auch wurde die mechanische Fixierung der Panels an der Satellitenstruktur getestet. Das Gesamtgewicht der Solarpanels beläuft sich auf 5kg.