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AMSAT-DL sucht qualitative Hilfe!

(oh) Satelliten entwickeln und bauen ist eine intensive Spezialistenarbeit. Stimmt, aber Amateurfunksatelliten werden mit Freiwilligenarbeit hergestellt. Rund um den Bau eines Amateurfunksatelliten gibt es viele Tätigkeiten, die nicht vom Vereinsvorstand oder den Satellitenspezialisten allein bewältigt werden können. Daher sind wir immer auf der Suche nach weiteren freiwilligen Mitarbeitern in bestimmten Segmenten. die einerseits über Spezialkenntnisse verfügen sollten oder andererseits mit einer Gruppe Gleichgesinnter anstehende Randarbeiten erledigen wollen.

Wir stellen hier die Arbeitspakete vor, bei denen wir um Ihre Mitarbeit bitten und geben Ihnen die Ansprechpartner bekannt:

.jpeg (oh) Im IUZ Bochum, beim 20 m Radioteleskop, fand am 30. Mai 2008 das diesjährige Symposium und die Jahreshauptversammlung des AMSAT/DL e.V., dieses Jahr satzungsgemäß ohne Vorstandswahl, unter reger Teilnahme unserer Mitglieder statt.
Die bewährte Gastfreundschaft unserer Freunde vom Erhaltungsverein des IUZ, gab der Veranstaltung wieder einen voll gelungenen organisatorischen Hintergrund.

Bei Martin Blanz, DL9SAD, konnten die Besucher direkt aus dem AMSAT/DL-Warenvertrieb ihre Einkäufe tätigen. Immer ein wichtiger Punkt, so auf kurzem Weg die neuesten Produkte erhalten zu können.

.jpegDrei interessante Vorträge brachten Einblicke in jene Bemühungen, Weltraumkommunikation und den Blick ins All einem möglichst großen Publikum anzubieten. Darunter sind vor Allem Einrichtungen zu verstehen, die via Internet oder direkte Besuchsmöglichkeit besonders Schulen die Gelegenheit bieten, theoretischen Sachunterricht mit einem spannenden Praxiserlebnis zu verbinden.

Dazu gesellt sich die Anforderung eine zeitgemäße Datenerfassung und Datenrepräsentation von Telemetriedaten aus kleinen Forschungssatelliten (typisch Cubesat's) weltweit durchzuführen und anzubieten.

Details dazu finden sie in den drei Vortragsbeschreibungen.

c_band_rx_top_web.jpg Der von Volker Winterscheid DF7IT entwickelte C-Band Empfänger konnte im Dezember 2007 fertiggestellt werden. Im zur Verfügung stehenden Volumen von 74x74x30 mm3 konnten die 5.6 GHz Vorstufe, der Mischer auf 10.7 MHz und das Transponder Passbandfilter mit AGC Regelung integriert werden. Erstmalig wurde zur Spiegelfrequenzunterdrückung ein IQ-Mischer mit nachfolgendem 90 Grad Hybrid eingesetzt, was die Komplexität des Empfängers stark verringert.

Bis auf die Einstellung AGC Zeitkonstante sind alle elektrischen Arbeiten am Modul abgeschlossen. Nach einigen letzten mechanischen Arbeiten soll der Empfänger direkt einem Wetterradar-Signal ausgesetzt werden und somit die Empfindlichkeit gegenueber diesen Signalquellen ermittelt werden.

Weitere ausführliche Informationen zum C-Band RX für P3-E erscheinen nach Abschluß der Tests im AMSAT-DL Journal, die zur Zeit mit Unterstützung von Achim Vollhardt DH2VA durchgeführt werden.

Generalversammlung der AMSAT-France im Futuroscope bei Poitiers Am 8. März fand im Futuroscope bei Poitiers in Frankreich die Generalversammlung der AMSAT-France statt. Das Futurscope ist eigentlich ein Freizeitpark, welcher sich in besonderer Weise mit der Zukunft beschäftigt. Neben verschiedenen Hauptattraktionen finden dort auch regelmäßig Tagungen statt.

Der AMSAT-DL Präsident, Peter Gülzow DB2OS, war eingeladen einen Vortrag über die bisherigen Aktivitäten und den aktuellen Stand von P3-E und P5-A  zu halten.

AMSAT-France Generalversammlung PoitiersAls besonderes Ereignis überreichte Christophe Candebat F1MOJ, Präsident der AMSAT-France, eine Spende von 8.000 Euro an die AMSAT-DL. Der Präsident der REF-Union, Jean Dumur F5GZJ, nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil. Die REF-Union beteiligte sich an der Förderung von P3-E und P5-A auch noch einmal kurzfristig mit 1.500€.

Die AMSAT-DL bedankt sich ganz besonders bei unseren Freunden in Frankreich für diese großartige Spende in die Zukunft des Satellitenfunks und die Gastfreundschaft. Die Gelegenheit wurde natürlich genutzt um weitere Möglichkeiten zur intensiveren Zusammenarbeit zu besprechen. Gemeinsam mit französischen Universitäten besteht Interesse auch an P3-E und am P5-A Mars-Projekt mitzuwirken.

Frei  nach der französischen Heroldsformel «Le roi est mort, vive le roi» („Der König ist tot, es lebe der König“) bedauern wir die Schließung des „Zentralen Entwicklungslabor“ der Universität Marburg, können uns aber aus Sicht der AMSAT-DL gleichzeitig über den Fortbestand und die Kontinuität des ZEL als AMSAT-Satellitenschmiede in Deutschland freuen.

Mit der Schließung des ZEL im Dezember 2007, geht nach 42 Jahren in der Ernst-Giller-Straße 20 in Marburg eine Ära zu Ende.

Doch dies ist nicht das Ende des ZEL's.  

Als „Zentrales Entwicklungslabor für Amateurfunksatelliten und interplanetare Raumfahrt“ der AMSAT Deutschland soll es weiterbestehen und in einem neuen Licht glänzen. Wichtige Aufgaben, wie die Fertiggstellung des P3-E Satelliten und neue Ziele, wie die P5-A Mars-Mission warten bereits.