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AMSAT-NA und AMSAT-UK unterstützen das P3-E Projekt mit einer weiteren Spende in Höhe von 25.000 Euro.
Dies Geld wird dringend benötigt um das "neue ZEL" weiterzuführen und damit auch den Bau von AMSAT P3-E im nächsten Jahr abzuschließen. Verbunden mit der Spende ist die Hoffnung, dass auch weitere Amateurfunkorganisationen die Bedeutung des Satellitenfunks für den Amateurfunk erkennen und sich dem Beispiel anschließen.

Vor 50 Jahren umkreiste "Sputnik", der erste Satellit, die Erde. Auf der Sternwarte Bochum konnte Heinz Kaminski das erste Piepsen aus dem All empfangen. Die Sternwarte Bochum wurde damit Teil der Raumfahrtgeschichte - und ist es bis heute.

Lesen sie den kompletten Beitrag auf http://wdrblog.de/raumfahrt/archives/2007/10/sternwarte_boch_1.html 

A40 zu Besuch bei der Sternwarte Bochum, Podcast vom WDR http://podcast.wdr.de/ 

 

Während der HAM RADIO vom 22. bis 24. Juni in Friedrichshafen besuchte ein Fernsehteam von DrDish TV den Stand der AMSAT-DL. In dem gut viereinhalb Minuten langen Beitrag konnten Hartmut Päsler, DL1YDD, und Freddy de Guchteneire, ON6UG, die verschiedenen Aspekte der AMSAT-DL und ihrer Projekte P3E, P5A und den Bochumer Spiegel präsentieren. 

mit freundlicher Genehmigung von DrDish TV

Die AMSAT-DL hat einen Freund verloren: Silent Key Jean Gruau, F8ZS

Als die AMSAT-DL 1980 den ersten P3-Satelliten in Kourou mit der Ariane gestart bekam, war Jean Gruau von Anfang an in Kourou mit dabei, uns mit Rat und Tat zu helfen. Als Funkamateur hatte er natürlich ein reges Interesse an dem ersten europäischen OSCAR-Start. Dank seiner hohen Position bei der CNES - er war als 'Inspecteur General' ein Mitbegründer des Startplatzes Kourou und für die technische Sicherheit der Ariane verantwortlich - hat er uns überall den Weg geebnet, zumal wir ja zu diesem Zeitpunkt auch noch keinerlei Erahrung mit den Bedingungen in franz. Guyana hatten. 

Yves Sillard (links) mit Jean Gruau
Yves Sillard mit Jean Gruau F8ZS

Typisch für Jean war, daß er wegen der bürokratischen Schwierigkeiten und der Funk-Restriktionen in Kourou uns kurzerhand ermöglicht hat, die dortige Clubstation für unsere Heimatverbindung während der Startvorbereitungen zu nutzen. Es war ja die Zeit vor dem Internet und den billigen Telefonverbindungen, und ohne Funk wäre die Kommunikation zumindest sehr viel schwieriger gewesen.

Aus dieser Zusammenarbeit ist eine dauerhafte Freundschaft zum Team der AMSAT-DL entstanden, und wir haben auch später einen regen Kontakt mit Jean gehalten. Besonders beim Start von OSCAR 10 konnte Jean uns einmal mehr sehr wesentlich helfen.  

Jean hat später dann in Frankreich mit dem ARSENE-Projekt den Grundstein für die französische AMSAT gelegt. Auch in den letzten Jahren, nach seiner Pensionierung, hatte Jean noch ein reges interesse an unseren Projekten, obwohl Jean durch gesundheitliche Probleme etwas kürzer treten mußte.


Nun haben wir mit großem Bedauern gehört, daß Jean verstorben ist.

Wir haben einen echten Freund verloren.

Karl Meinzer, DJ4ZC 

 


Die Geschichte der Raumfahrt in zwei politischen Systemen

Es begann vor 50 Jahren: Am 4. Oktober 1957 startete die UdSSR mit Sputnik I den ersten Satelliten, um den Völkern der Erde mit seinem Funksignal den Sieg des Sozialismus zu verkünden. Die westliche Welt war geschockt. Dieser Sputnik-Schock war Auslöser für den Wettlauf der Systeme im All und Motor des Kalten Krieges.

sputnik50.gif

Die Volkssternwarte Bochum, eine der wenigen Einrichtungen, die als erste dieses Signal empfangen konnte, avancierte zum Weltraumnachrichtenplatz in Westdeutschland. An diesem historischen Ort der Raumfahrt ist eine besondere Ausstellung entstanden, die mit zahlreichen Exponaten, zusammengetragen aus ganz Deutschland, die Instrumentalisierung der Raumfahrt dokumentiert.

Um zur Homepage der Austellung im Radom der Sternwarte Bochum zu gelangen, klicken Sie einfach auf das Logo.