| Weilheimer 30-m-Antenne vor neuen Aufgaben |
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| Donnerstag, den 02. Dezember 2004 um 02:00 Uhr |
![]() Die 30-m-Antenne in Weilheim Nachtrag 2006: Da sich die Zusammenarbeit zwischen DLR und AMSAT-DL nicht auf eine tragfähige, auf Dauer ausgelegte vertraglich Basis stellen lies, hat sich die AMSAT-DL im Frühjahr 2006 vom Weilheimer Antennenprojekt zurückgezogen. Nach eingehenden Besichtigungen der seit einiger Zeit nicht mehr genutzten Antennenanlage, stellte sich heraus, dass die Kernsubstanz (Mechanik, Lager, Leistungselektronik, Messgeber) in gutem und einsatzbereitem Zustand waren. ![]() Die Münchener AMSAT-Gruppe bei Arbeiten im Fußraum der Antenne Wegen der begrenzten Zeit, die für die Reaktivitäten neben Beruf und Familie aufgebracht werden kann, entstand sofort nach der Feststellung, dass eine Restaurierung der Anlage lohnt, der Entschluss, alle Funktionen über das Internet fernbedienbar zu machen. Auf diese Weise konnte auch Software getestet werden, ohne vor Ort fahren zu müssen. ![]() Erste astronomische Langzeitmessungen anhand von Cassiopeia-A Aktuell stehen noch Test der Anlage für den Sendebetrieb aus. Sind diese Tests erfolgreich abgeschlossen, hat die AMSAT-DL mit der Weilheimer 30-m-Antenne nach Bochum eine weitere Möglichkeit zur Nutzung einer Großantenne für den Kommandobetrieb der geplanten P5A-Marssonde. Darüber hinaus ist auch ein radioastronomischer Betrieb der Anlage denkbar. Die Techniken und Verfahren zur Fernbedienung der Weilheimer Antenne sollen demnächst auf die Bochumer Antennenanlage übertragen werden. Der Dank der AMSAT-DL gilt der Leitung des GSOC in Oberpfaffenhofen, Herrn Professor Klaus Wittmann, Herrn Friedrich Exter sowie dem Leiter der Bodenstation in Weilheim, Herrn Ludwig Kolbeck und seinen Mitarbeitern, die mit Rat und Tat zur Seite standen. ![]() Blockdiagramm der Weilheimer Anlage mit den Elementen zur Fernsteuerung. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 26. August 2006 um 15:32 Uhr |







