| Bordrechner zum Leben erwacht |
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| Donnerstag, den 25. August 2005 um 02:00 Uhr |
![]() Der Bordrechner meldet sich unter IPS-E0 IPS steht für Interpreter for Process Structures und wurde spezielle für die Bordrechner der AMSAT-DL-Satelliten geschaffen. Es ist eine Entwicklung von Prof. Dr. Karl Meinzer und kombiniert quasi Echtzeitbetriebssystem und Programmiersystem. Die interpreter-basierte Lösung IPS entstand Ende der 70er-Jahre in Anlehnung an das stackorientierte FORTH und wurde unter anderem um Echtzeit- und Multitaskingfähigkeiten sowie satellitenspezifische Kontrollstrukturen erweitert. IPS gibt es in Varianten von diverse 8-Bit-Prozessoren, 16-Bit-System wie den RTX-2000/2010 und in der neuen Version für den 32-Bit-Prozessorkern ARM7. Seit AMSAT-Phase 3A im Jahr 1980 wird IPS für den Bordrechner der AMSAT-DL-Satelliten eingesetzt. Neben dem aktuell im Bau befindlichen P3E-Satelliten wurde IPS auch für die kommende Marsmission GO-Mars/P5A der AMSAT-DL ausgewählt. Das nächste geeignete Startfenster für die Marsmission wäre 2009. ![]() Zwei arbeitsfähige Prototypen der 3. Bordrechnergeneration IHU-3 IHU ist die Abkürzung von Integrated Housekeeping Unit. Diese Rechnereinheit sorgt für den grundlegenden Betrieb der Satelliten, den Kommando- und Steuerungszugriff sowie die Sicherheit des Satelliten. Nach einer ersten Generation von 8-Bit-Bordrechnern wurde mit AO-40/P3D eine zweite, RISC-basierte Rechnergeneration (IHU-2) erfolgreich erprobt werden. Die Erkenntnisse dieser zweiten Generation flossen nun in die dritte, flexiblere Generation ein, die zudem aktuell verfügbare COTS-Bausteine verwendet. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 26. August 2006 um 15:32 Uhr |





