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Die AMSAT-Deutschland e.V.

(gegründet 1974 in Marburg / Lahn, Sitz: Bochum / NRW, als gemeinnützig anerkannt)

 

Die Ziele der AMSAT-DL sind die Förderung von Wissenschaft und Forschung, auch zu Zwecken der Fort- und Weiterbildung, anhand von Raumfahrtprojekten.

 

Ziele

Förderung von Wissenschaft und Forschung durch

  • Entwicklung, Bau und Betrieb von Weltraumsatelliten und hochfliegenden Nachrichtensystemen
  • Durchführung nachrichten- und raumfahrtwissenschaftlicher Forschung
  • Beteiligung der Amateurfunkdienste, um zu einer großen Zahl von Beobachtungsergebnissen zu kommen.
  • Veröffentlichung der erarbeiteten Forschungsergebnisse

Mit zunehmender Mitgliederzahl ( Anfang 1996 rund 1700 ) kamen weitere Aufgaben hinzu:

  • Herausgabe einer Mitgliederzeitschrift, dem AMSAT-DL Journal
  • Unterstützung mit Material zum Satellitenbetrieb über den Warenvertrieb
  • Fort- und Weiterbildung auf Tagungen oder über Bücher

Raumfahrtprojekte

In Zusammenarbeit mit anderen Forschungsgruppen der AMSAT und Universitäten entstanden im Laufe der Jahre zahlreiche Satellitensysteme mit maßgeblicher Beteiligung der AMSAT-DL:

 

  • Lieferung eines hocheffizienten Lineartransponders von 435 nach 145 MHz für AMSAT-OSCAR 7.
  • Entwicklung der Batterieladeregelung für UoSAT-OSCAR 9 der University of Surrey, Guildford, England.
  • Verbesserung der Lineartransponder während der Phase-3 (AMSAT- Nachrichtensatelliten auf hoher, elliptischer Umlaufbahn).
  • Entwicklung einer dreiarmigen Satellitenstruktur zur Aufnahme eines Apogäumsmotors und zugehöriger Tanks.
  • Entwicklung eines autonomen, von der Erde frei programmierbaren Bordrechners und einer eigenen, für Steuerungsaufgaben optimierte Programiersprache (IPS) für die Phase-3.
  • Übernahme der Projektleitung der Satelliten Phase 3-A, AMSAT-OSCAR 10 und AMSAT-OSCAR 13.
  • Lieferung eines digitalen Umsetzers (RUDAK = R egenerativer U msetzer für d igitale A mateurfunk k ommunikation) innerhalb eines "Joint Ventures" mit AMSAT-U (Rußland) im Projekt AMSAT-OSCAR 21.
  • Erfolgreiche Weltraumerprobung der RISC-Prozessortechnologie zur digitalen Signalverarbeitung auf AMSAT-OSCAR 21.
  • Einsatz der für digitale Übertragungen entwickelten Rechteck-Spektrum- Modulation (RSM) auf AMSAT-OSCAR 21.
  • Entwurf und Bau einer neuen, sechseckigen Satellitenstruktur für Phase 3-D.
  • Entwicklung und Bau des ersten für den Weltraumeinsatz vorgesehenen magnetische gelagerten Drehmomentrades zur aktiven Lageregelung.
  • Im Bereich des Sonderforschungsgebiets unkoordinierter Vielfachzugriff entstanden die HELAPS -Technologie und das Modul LEILA ( Lei stungs- L imit- A nzeige).