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STEREO now with AMSAT-DL Software |
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Geschrieben von: Peter Gülzow
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Samstag, den 06. April 2013 um 23:26 Uhr |
STEREO Space Weather Beacons now using Turbo Code - Software written by AMSAT-DL
On 2nd April 2013, the two NASA STEREO space-based observatories switched to Turbo Codes to transmit their real-time space weather data permanently. A network of four ground stations, located at the IUZ in Bochum/Germany, CNES in Toulouse/France, NICT in Koganei/Japan and amateur radio station DL0SHF in Kiel-Ronne/Germany receives this data, and uses turbo-decoding software written by AMSAT-DL.
The Bochum station is run by AMSAT-DL e.V. and IUZ Bochum Observatory, with the support of the Federal Ministry of Economics and Technology and DLR.
Said Doug Biesecker, NOAA Space Weather Prediction Center:
"Thanks to the wonderful work of our colleagues running the station in Bochum and the support of DLR, we can now be sure of receiving real-time data from the NASA/STEREO satellite throughout the life of the mission. The STEREO data has proven to provide significant benefits to space weather forecasting and is used by NOAA on a daily basis to ensure the best possible forecasts. Space weather increasingly threatens the technological infrastructure of our modern world, with demonstrated impacts on global positioning, power grids, and high frequency communication systems."
The switch to Turbo Codes has improved reception capabilities of the ground stations by about 2 dB, which is a very welcome improvement giving the increasing distances - 269 and 286 million kilometers respectively - that need to be covered.
 
The project was funded by the Federal Ministry of Economics and Technology under grant number 50OC1201.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. April 2013 um 23:31 Uhr |
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Erde-Venus-Erde-Experiment der AMSAT-DL erfolgreich |
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Geschrieben von: Peter Gülzow
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Mittwoch, den 25. März 2009 um 23:35 Uhr |
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Am 25.03.2009 um 10:38 UTC erreichte das Team der deutschen
Raumfahrtorganisation AMSAT-DL einen weiteren Meilenstein auf dem Weg
einer eigenen Sonde zum Mars. Die Boden- und Kontrollstation bei der
Sternwarte Bochum sendete Funksignale zur Venus. Nach fast 100
Millionen Kilometern zurückgelegter Strecke und rund 5 Minuten
Laufzeit, wurden sie als Echo von der Venus-Oberfläche wieder in
Bochum empfangen. Damit ist es erstmalig in Deutschland und zumindest in Westeuropa gelungen,
Echos anderer Planeten zu empfangen. Zugleich ist dies ist die größte
Entfernung, die jemals im Amateurfunk überbrückt wurde, über
einhundert Mal weiter als bei EME-Reflexionen (Erde-Mond-Erde).
Beim Empfang der EVE-Reflexionen wurde FFT-Technik mit einer
Integrationsdauer von 5 Minuten angewendet. Bereits nach einer
Integrationszeit von 2 Minuten waren die reflektierten Signale
deutlich zu sehen. Trotz Schauerwetter konnten die Signale von der
Venus ab 10:38 UTC bis zu ihrem Untergang am Abend mit der
20-m-Antenne durchgehend empfangen werden.
Der von der AMSAT-DL selbst entwickelte Hochleistungs-Magnetronsender
(5 kW Leistung auf 2.4 GHz) hat damit als eine der letzten wichtigen Schlüsselkomponenten für
die geplante P5-A Mars-Mission der AMSAT seine Feuertaufe
bestanden. Mit dem Empfang der eigenen Venus-Echos ist die
Kommandostation zur Steuerung der Mars-Sonde einsatzfähig, und das
AMSAT-Team steht in den Startlöchern, die P5-A Raumsonde zu bauen.
Um den konkreten Bau und den Start zu finanzieren, versucht die
AMSAT-DL derzeit unter anderem von dem DLR (Deutsches Zentrum für
Luft- und Raumfahrt) finanzielle Unterstützung für die nur noch
fehlenden rund 20 Mio. EUR zu erhalten.
Die AMSAT-DL möchte u. a. aufzeigen, dass mit ihrem Ansatz
kostengünstige interplanetare Raumfahrt machbar wird.
offizielle Presseinformation der AMSAT-DL
Presse Release: First German Mars Mission makes sidestep to Venus
Communiqué de presse: La première mission allemande vers Mars franchit une nouvelle étape.
Dem Open-Source-Prinzip verpflichtet, sollen auch private Spender einen
Beitrag zur Mission leisten können und so Teil des Projekts werden. Dazu wurde eigens eine Internetseite eingerichtet, auf der jeder quasi sein „Ticket zum Mars“ buchen kann. Bereits ab 50 Euro gibt es einen Platz an Bord.
Durch das Open-Source-Prinzip ist es auch jedem gestattet, die
Missionsdaten während des Flugs zum Mars live zu empfangen. Dies kann
dank der Nutzung von Amateurfunkfrequenzen mit einer eigenen
Empfangsanlage ab einem Spiegeldurchmesser von 1 m erfolgen. Auch wird die Mission per Live-Stream direkt über einen Internetserver erfolgen, der direkt an die Bodenstation angebunden sein wird. So können die Live-Daten der Mars-Raumsonde auch für den Unterricht in Schulen und Universitäten genutzt werden. Alle dafür erforderlichen Informationen werden rechtzeitig vor der Mission
offengelegt werden.
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. April 2009 um 01:51 Uhr |
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AMSAT-DL gibt grünes Licht für Raumfahrtmissionen "Phase 3-E" und "Phase 5-A" |
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Freitag, den 26. Juli 2002 um 02:00 Uhr |
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Der Vorstand der AMSAT-Deutschland e. V. (AMSAT-DL) hat im Juli 2002 für die Entwicklung und den Bau der Raumfahrzeuge AMSAT-Phase 3-E (P3E) und AMSAT-Phase 5-A (P5A) offiziell grünes Licht gegeben. Die hohe Akzeptanz der Missionsziele der beiden Projekte, die in einer Umfrage unter den Mitgliedern der AMSAT-DL zum Ausdruck kam, gab letztendlich den Ausschlag zu dieser Entscheidung. Beide Satelliten sollen in einem gemeinsamen Entwicklungsprozess von einem internationalen Team unter Federführung der AMSAT-DL entstehen. Der P3E-Satellit ist für eine hochelliptische Umlaufbahn um die Erde als Kommunikations- und Forschungsplattform vorgesehen.
Die zweite Mission unter dem Arbeitstitel "AMSAT-Phase 5-A" hat einen Orbit um den Planeten Mars zum Ziel. Von dort sollen wissenschaftliche Daten sowohl von Experimenten an Bord von P5A als auch, in einer Relaisfunktion des Satelliten, von Experimenten auf der Marsoberfläche oder aus seiner Atmosphäre zur Erde übermittelt werden. |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. August 2006 um 07:37 Uhr |
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STEREO mit Software von AMSAT-DL |
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Geschrieben von: Peter Gülzow
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Samstag, den 06. April 2013 um 23:04 Uhr |
STEREO Weltraum-Wetter-Baken verwenden jetzt Turbo-Codes - Software von AMSAT-DL geschrieben
Am 2. April 2013 wurden die zwei NASA STEREO Raumsonden zur Übertragung ihrer Echtzeit-Weltraumwetter-Beobachtungsdaten permanent auf Turbo-Codes umgeschaltet. Ein Netzwerk von vier Bodenstationen, bei IUZ in Bochum/Deutschland, CNES in Toulouse/Frankreich, NICT in Koganei/Japan und Amateurfunkstation DL0SHF in Kiel-Ronne empfängt diese Daten.
Die dazu nötige Turbodecoder-Software wurde von der AMSAT-DL geschrieben.
Die Station in Bochum wird von AMSAT-DL e.V. gemeinsam mit IUZ Sternwarte Bochum betrieben und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und DLR gefördert.
Doug Biesecker, NOAA Space Weather Prediction Center, kommentierte:
"Dank der wundervollen Arbeit unserer Kollegen, die den Betrieb in Bochum sicherstellen, sowie die Unterstützung durch das DLR, können wir nun sicher sein, dass wir die Echtzeit-Daten der NASA/STEREO-Satelliten während der gesamten Missionsdauer empfangen werden. Die STEREO-Daten tragen bedeutend zur Weltraumwetter-Vorhersage bei und werden von der NOAA täglich zur Bereitstellung der bestmöglichen Vorhersagen genutzt. Das Weltraumwetter bedroht zunehmend die technologische Infrastruktur unserer modernen Welt, mit nachgewiesenem Einfluss auf GPS, Elektrizitätsnetze und Hochfrequenz-Kommunikationssysteme."
Die Umschaltung auf Turbo Codes hat die Empfangsmöglichkeit der Bodenstationen um ca. 2 dB verbessert, eine sehr willkommene Verbesserung in Anbetracht der wachsenden Distanzen - 269 bzw. 286 Millionen Kilometer - die überbrückt werden müssen.
 
Das Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie unter dem Förderkennzeichen 50OC1201 gefördert. |
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. April 2013 um 23:26 Uhr |
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FITSAT-1 in Bochum empfangen |
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Geschrieben von: Peter Gülzow
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Samstag, den 05. Januar 2013 um 18:40 Uhr |
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Dem AMSAT-DL Team ist es in Zusammenarbeit mit der Sternwarte Bochum erfolgreich gelungen die digitale 5.84 GHz Bildübertragung von FITSAT-1 (NIWAKA) mit dem 20m Spiegel zu empfangen und zu dekodieren. Dazu hatte das Team von FITSAT-1 beim Fukuoka Institute of Technology in Japan den Downlink entsprechend für einen günstigen Umlauf programmiert. Bei einem Überflug am 22. Dezember wurden dann in Bochum 18 Datenbursts in einem einzigen Durchgang empfangen, allerdings waren 4 Bilder nicht zu demodulieren. Trotzdem ein schönes Weihnachtsgeschenk für unsere Freunde in Japan.
Die Bilder von FITSAT-1 sind hier zu sehen: FITSAT-1 Images received on 5.84 GHz
Die sehr ausführliche Webseite von FITSAT-1 (NIWAKA) hat auch ausführliche Details zur Technik. |
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. Januar 2013 um 21:54 Uhr |
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